
Ein hauchdünner Schmutzfilm auf dem Infrarotelement scheint harmlos zu sein – doch er verringert die Energieeffizienz des Geräts. In einem Hundehaus, wo schon wenige Grad eine große Rolle spielen, zwingt der Schmutz den Heizerkopf dazu, länger zu arbeiten, um dieselbe Wärme zu erzeugen. Das bedeutet mehr Stromverbrauch – und somit auch mehr Abnutzung des Geräts.
Was sich unter der Haube befindet
Wir haben diesen Hundehausheizer um ein Kohlenstofffasern-Infrarotelement herum konstruiert. Es erreicht schnell die gewünschte Temperatur und strahlt gleichmäßige, gezielte Wärme ab – ohne die Luft zu erwärmen. Dadurch wird die Wärme genau dort bereitgestellt, wo Ihr Hund sie braucht: auf Bodenhöhe und auf der Liegefläche.
Der Heizer funktioniert mit dem üblichen 120-V-Stromnetz und verbraucht etwa 1500 Watt. Das reicht aus, um ein gut isoliertes Hundehaus zu beheizen, ohne dass der übliche Außengebrauchskabelstromkreis überlastet wird. Das Gerät verfügt außerdem über einen integrierten Thermostat sowie einen Umkippschutz – dadurch schaltet es sich automatisch ein und aus und wird abgeschaltet, wenn es umkippt.
Warum dieser Ansatz geeignet ist
Infrarotwärme wirkt sich anders als Wärme durch Luftzirkulation aus. Sie wärmt Oberflächen und Körper direkt – ähnlich wie Sonnenlicht. Daher fühlt sich Ihr Hund wohl, selbst wenn die Luft im Inneren kühler ist. Diese direkte Wärmeverteilung sorgt dafür, dass der Raum schneller angenehm warm wird – und die Temperatur bleibt niedrig, genau dort, wo der Hund sich aufhält.
Dank der geringen Anzahl an beweglichen Teilen arbeitet das System leise. Es gibt keine lauten Lüfter, die nervöse Tiere erschrecken könnten.
Worauf man achten sollte
Schmutz auf dem Heizelement verringert die Leistung des Geräts und erhöht die Betriebskosten. Wenn das Gerät ausgeschaltet und vom Netz getrennt ist, sollten die Vorderplatte sowie die Stelle des Heizelements mit einem weichen Pinsel oder einer Staubsaugerdüse gereinigt werden.
Diese Heizer funktionieren am besten in gut isolierten, luftdichten Hundehäusern. Wenn das Hundehaus Luft nach draußen lässt, muss der Heizer länger arbeiten, um dies auszugleichen.
Außerdem müssen die Steckdose und das Kabel vor Zerstörung durch Knabbern oder Feuchtigkeit geschützt werden. Verwenden Sie ein geerdetes Außengebrauchskabel und legen Sie es an einen Ort, an den Ihr Hund nicht herankommt.